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Dieter Gust feiert sein 25-jähriges Firmenjubiläum bei itl
Dieter Gust feiert in diesem Monat sein 25-jähriges Firmenjubiläum bei itl, dem Full-Service-Dienstleister für technische Dokumentation und Übersetzung. Im November 1986 hatte Dieter Gust seinen ersten offiziellen Arbeitstag bei itl und gehört damit zum Urgestein des Unternehmens. Er gestaltete die itl-Geschäftsfelder von Anfang an entscheidend mit und war und ist Ideengeber und Innovationskraft.
Anfangszeit als Technischer Redakteur
Dieter Gust begann seine Karriere bei itl als Technischer Redakteur. Ihn überraschte es selbst, dass sein abgeschlossenes Mathematik- und Politikstudium gute Voraussetzungen bot für eine Rolle als „Übersetzer“ von technischen Informationen, ausgerichtet auf den Informationsbedarf bestimmter Zielgruppen.
Da es damals nur kurze Weiterbildungsseminare für technische Redakteure gab, engagierte sich Dieter Gust nach seinen ersten Handbüchern mit seinen itl-Teamkollegen für die Entwicklung der ersten Vollzeitausbildung in Deutschland, die er mehrere Jahre in München und Hamburg begleitete.
Trainer für DTP-Systeme
Als die Themen Verständlichkeit und Benutzerfreundlichkeit in den Anfangsjahren des DTP vorübergehend dem Kampf mit der Technik weichen mussten, stürzte sich Dieter Gust auf die damals führenden DTP-Systeme und wurde Trainer für Xerox Global, PageMaker und Ventura Publisher.
Organisator der ersten Publishing-Konferenzen
Höhepunkt der Auseinandersetzung mit DTP-Themen wurden dann die von ihm initiierten Publishing-Konferenzen Anfang der 90er Jahre, lange bevor die tekom (der Fachverband für technische Kommunikation) entsprechende Veranstaltungen und Ausstellungen anbot. Damals wurden von ihm mutig erstmals Produkte wie Interleaf, FrameMaker, Ventura aber auch Microsoft Word vergleichend als Systeme für die technische Dokumentation präsentiert.
Vergleichsstudie über Publishing-Systeme
Seinen vorausschauenden Blick bewies Dieter Gust auch in seiner Konzentration auf FrameMaker, das er als bestes „Out-of-the-Box Produkt“ für die technische Dokumentation nun schon mehr 20 Jahre begleitet, mit besten Kontakten zur Adobe Entwicklungsabteilung. Mit seiner über mehrere Jahre aktuell gehaltenen weltweit größten Studie über Publishingsysteme beeindruckte Dieter Gust die Branche (und bereitete den itl-Controllern manche schlaflose Nacht).
SGML und XML
Bei den Technologien SGML und XML war er von Anfang an dabei, führte entsprechende itl-Konferenzen durch und entdeckte den Begriff ROI (Return on Investment) als Lieblingsbegriff noch bevor Wirtschaftskrisen so manches Großprojekt in diesem Bereich vorzeitig beendeten. Mittelpunkt seiner Denkweise für Technische Dokumentation war immer der gesamtheitliche Ansatz, Hersteller- und Anwender-Interessen zu einem Gesamtkonzept zusammenführen, wie es auch in einem seiner Mottos deutlich wird: „XML ist für Maschinen und PDF ist für den Menschen“.
Internationale Projekterfahrung
Internationale Erfahrung gewann Dieter Gust unter anderem auch als Verantwortlicher der Qualitätssicherung im Europaprojekt Distributed Documenting Services DIDOS, das er im Auftrag des Fachverbandes für technische Kommunikation, der tekom, mehrere Jahre begleitete.
Entwicklung des itl-Verständlichkeitsmodells (Münchner Modell)
Bei allen Technikthemen hat Dieter Gust die Wurzeln für gute technische Dokumentation nicht vergessen und entwickelte in den letzten zwanzig Jahren das eigene Verständlichkeitsmodell „München“ statt „Hamburg", ein Gesamtkonzept für Benutzerfreundlichkeit und schließlich ein Prozesskonzept für multilinguales Publishing, das er treffend „One World Publishing“ nannte.
Am Puls der Zeit
Heutzutage wird man Dieter Gust kaum ohne seinen iPad und sein Samsung Galaxy 2 Smartphone antreffen, auf denen er nur zu gern die Zukunft der technischen Dokumentation präsentiert.
So ist Dieter Gust als Information Architect bei itl seit 25 Jahren Berater in allen Redaktions-, Publishing- und Cross-Media-Themen. Neben seiner intensiven praktischen Nutzung aller gängigen Tools wie Word, FrameMaker, InDesign und Adobe Acrobat, Content-Management-Systemen wie docuglobe und Schema analysiert Dieter Gust laufend neue Herausforderungen zu den gängigen Publishing-Themen. Legendär ist auch das von ihm seit mehr als 20 Jahren gehaltene und laufend weiterentwickelte Kompaktseminar „Technische Dokumentation“, in dem er alle Erkenntnisse zur technischen Dokumentation unter den Aspekten „Verständlichkeit“, „Benutzerfreundlichkeit“ und „Prozessorientierung“ bündelt. Bestandteil des Seminars ist unter anderem das itl „Informations Struktur Design (ISD)“, das das Beste aus gängigen Konzepten wie Funktionsdesign, Information Mappping® und DITA mit eigenen Praxiserfahrungen kombiniert.


